Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Allgemeines

Seit dem Schuljahr 2003/2004 wird am Hellweg Berufskolleg Unna der Unterricht für das neue Berufsbild im bewährten dualen System erteilt.
Die Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/in für Sanitär, Heizungs-und Klimatechnik erfordert vom Bewerber neben der Bereitschaft zum Erwerb von Fertigkeiten und Kenntnissen auch insbesondere die Bereitschaft zum sozialen  Engagement im Betrieb mit den Kollegen und mit der Kundschaft. Als Geselle wird er später belohnt durch eine abwechselungsreiche und interessante Tätigkeit hervorgerufen durch ständige Innovationen sowohl in der Sanitärtechnik als auch in der Heizungs-und Klimatechnik. Je nach Neigung bestehen auch Aufstiegschancen entweder zum Meister, staatlich geprüften Techniker/in oder in Verbindung mit dem erforderlichen allgemeinbildenden Abschluss durch ein Studium zum Diplom-Ingenieur.

Aufnahme

Aufnahmevoraussetzungen

Für den Einstieg in die duale Ausbildung ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages notwendig. Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler werden  durch die Ausbildungsbetriebe bei einem Berufskolleg angemeldet. Dessen Sekretariat teilt dem Betrieb dann mit, an welchen Wochentagen die Auszubildenden Berufsschulunterricht haben, um welche Uhrzeit der Unterricht  beginnt und wann der erste Schultag ist. Diese Informationen erhalten sie dann von ihrem Ausbilder.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel drei ein halb Jahre. Bei besonders guten Leistungen kann der Auszubildende jedoch nach ca. zwei ein halb Jahren eine Lehrzeitverkürzung auf drei Jahre anstreben. Anhand eines "Laufzettels" lässt man sich sowohl den schulischen als auch den betrieblichen Leistungsstand bestätigen und beantragt beim Prüfungsausschuss der Innung die vorzeitige Ablegung der Gesellenprüfung.

Unterrichtsorganisation und didaktische Konzeption

Aus der Stundentafel und der Tabelle für die Zuordnung der Lernfelder ist zu ersehen, dass sich nicht nur der Name des/der Berufe(s) geändert hat, sondern auch die Erarbeitungsweise der Ausbildungsinhalte. Unter Beibehaltung der didaktischen Anforderungen des Berufsbildes werden  nun Handlungs- und Sozialkompetenzen der Auszubildenden anhand von konkreten Lernsituationen, wie im betrieblichen Alltag, im Rahmen von Lernfeldern wie Arbeitsplanung, Anlagenanalyse und Kundendienst angestrebt. Der berufsübergreifende Lernbereich bleibt nebenher bestehen.

Übersicht zur Leistungsbewertung

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Unterrichtsfächer

Die Stundentafel gibt Auskunft über die Unterrichtfächer beziehungsweise die Bündelungsfächer auf den Jahreszeugnissen.

Im berufsbezogenen Bereich (I) werden die Bündelungsfächer Arbeitsplanung, Anlagenanalyse und Kundendienst für den konkreten Unterricht in Lernfelder (Tabelle 2) nochmalig unterteilt.

Im Differenzierungsbereich (II) wird in der Regel Technische Mathematik zur Stützung unterrichtet.

Innerhalb der drei ein halb jährigen Ausbildung stehen jeweils für ein Jahr Deutsch/Kommunikation; Sport/Gesundheitsförderung und während der gesamten Zeit Politik/Gesellschaftslehre für den berufsübergreifenden Bereich (III) auf dem Stundenplan.

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Prüfung

Ausbildungsbegleitend erfolgt zum Ende des zweiten Lehrjahres eine praktische Zwischenprüfung im Berufsbildungszentrum Soest. Die Ergebnisse sollen u.a. einen Leistungsstand anzeigen, so dass gegebenenfalls Defizite bis zur Gesellenprüfung ausgeglichen werden können.

Das Ende einer drei ein halb jährigen Berufsausbildung bildet die erfolgreiche Teilnahme an einer schriftlichen und einer praktischen Gesellenprüfung.

Die Kreishandwerkerschaft fordert die Ausbildungsbetriebe zur Anmeldung ihrer Prüfungskandidaten auf. Bis zu einem festgesetzten Termin  müssen alle geforderten Unterlagen einschließlich Ausbildungsnachweishefte beigebracht werden. Nach Durchsicht aller Unterlagen vom Prüfungsausschuss werden die Prüflinge zur Prüfung zugelassen und erhalten eine Einladung zu den Prüfungsterminen. 

Die schriftliche Prüfung erfolgt in den Räumen des Berufskollegs und erstreckt sich über maximal sechs Zeitstunden in den Fächern

- Arbeitsplanung,
- Anlagenanalyse,
- Wirtschafts-und Sozialkunde.

Im Berufbildungszentrum Soest, wo auch die überbetrieblichen Lehrgänge stattfinden, wird an zwei Tagen die praktische Gesellenprüfung absolviert.

Zeitnahe zum Ausbildungsende , 31. Januar, erfahren die Prüflinge dann an einem vorgegebenen Tag die Prüfungsergebnisse  und nehmen bei Notwendigkeit anschließend noch an einer mündlichen Gesellenprüfung teil. Der Auszubildende erhält an diesem Tag eine Bescheinigung für den Arbeitgeber, ob er die Prüfung bestanden hat oder nicht.

Den langersehnten Gesellenbrief mit Zeugnis wird ihm im festlichen Rahmen einer Freisprechungsfeier durch den Innungsobermeister überreicht.

Anmeldung

Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler werden  durch die Ausbildungsbetriebe bei einem Berufskolleg angemeldet.

Ansprechpartner

Klaus Helbig

Tel: 02303/27-2249

09:15-09:30
11:00-11:15
12:45-13:00

oder n.V. Sekretariat
Fr. Westervoß
App. -2844

Mail:
helbig@hellweg-bk.de

André Gernhardt

Tel: 02303/27-2249

09:15-09:30
11:00-11:15
12:45-13:00

oder n.V. Sekretariat
Fr. Westervoß
App. -2844

Mail:
gernhardt@hellweg-bk.de

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